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Benzin, Diesel, Gas? Welchen Kraftstoff für das Notstromaggregat?

Michael Hitz |

Ein Stromausfall kann länger dauern als gedacht, sei es durch Unwetter, technische Störungen oder Engpässe in der Energieversorgung. Wer ein Notstromaggregat besitzt, hat die Wahl zwischen verschiedenen Kraftstoffen. Doch Benzin, Diesel und Gas unterscheiden sich in Leistung, Handling und Sicherheit. Dieser Beitrag erklärt verständlich, welcher Motor zu welchem Einsatz passt, welche Vorteile und Nachteile die einzelnen Kraftstoffe haben und was Sie bei der Lagerung beachten müssen.


Benzinmotor – leicht, leise und mobil

Benzin‑Generatoren werden häufig für mobile Einsätze und kleinere Verbraucher genutzt. Ihre Stärken und Schwächen:

  • Vorteile:

    • Sehr leiser Lauf.

    • Geringes Gewicht; daher leicht zu transportieren.

    • Relativ günstige Anschaffungskosten.

    • Eignen sich vor allem für kurzzeitige Anwendungen im Freien.

  • Nachteile:

    • Benzin ist hochentzündlich und darf nicht im Gebäude gelagert werden; deshalb sind stationäre Installationen in Innenräumen ausgeschlossen.

    • Der Kraftstoff ist nur begrenzt lagerfähig und altert schneller. Benzin hält sich in einem luftdichten Metallkanister bei optimalen Bedingungen mehrere Jahre, im Kunststoffkanister nur 2-3 Monate; mit Stabilisatoren bis zu 3 Jahre.

    • Höherer Verbrauch im Vergleich zu Diesel.

Für mobile Einsätze im Garten, für Camping oder als kurzfristige Notversorgung sind Benzin‑Generatoren eine gute Lösung. Sie sollten allerdings im Freien betrieben werden und nur den aktuellen Bedarf abdecken.


Dieselmotor – robust und wirtschaftlich

Diesel‑Generatoren gelten als klassische Wahl für eine dauerhafte und zuverlässige Notstromversorgung.

  • Vorteile:

    • Sehr betriebssicher und langlebig.

    • Können mit Heizöl oder Biodiesel betrieben werden.

    • Starten auch bei sehr niedrigen Temperaturen zuverlässig.

    • Geringerer Kraftstoffverbrauch und hohe Wirtschaftlichkeit.

    • Stationäre Dieselaggregate können automatisch innerhalb weniger Sekunden übernehmen, wenn das Netz ausfällt.

  • Nachteile:

    • Größer und schwerer; Installation und Wartung erfordern Fachkenntnisse.

    • Lautstärke und Vibration sind höher; Abgase müssen sicher ins Freie abgeleitet werden.

    • Anschaffungskosten sind höher als bei Benzin‑Modellen.

    • Diesel ist weniger lange haltbar als Benzin (max. 6 Monate), da Biodiesel-Anteile Bakterienwachstum und Schlammbildung fördern können (Dieselpest). Durch Verwendung von HVO kann die Lagerdauer erheblich verlängert werden (5 Jahre Lagerhaltbarkeit).

Diesel‑Generatoren eignen sich für den Dauerbetrieb, für Haushalte mit höherem Leistungsbedarf oder wenn ein automatischer Start bei Netzausfall gewünscht ist. Bei ausreichender Lüftung können sie stationär installiert werden.


Gasbetrieb – sauber, aber oft abhängig von Strom

Gasbetriebene Notstromaggregate (Erdgas oder Flüssiggas) bieten eine saubere Alternative mit geringeren Emissionen. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten:

  • Vorteile:

    • Sehr leiser Betrieb und kaum Geruch.

    • Niedrige Schadstoffemissionen.

    • Flüssiggas (LPG) kann in Flaschen oder Tanks gelagert werden und ist unter normalen Bedingungen lange haltbar.

  • Nachteile:

    • Erdgasgeräte sind an das Versorgungsnetz gebunden. Laut offizieller Planungshilfe des Landes Schleswig‑Holstein ist die Gasversorgung zwar mit Ersatzstrom für Mess- und Regelungstechnik abgesichert, aber der Betrieb von Gasheizungen, Gasherden und Gasthermen ist bei Stromausfall ohne eigene Notstromversorgung nicht möglich, da Zünd‑ und Sicherheitseinrichtungen elektrisch gesteuert werden. Bei einem länger andauernden Blackout ist daher unklar, wie lange das Gasnetz funktionstüchtig bleibt.

    • Flüssiggas erfordert eigene Tanks oder Flaschen, deren Nachschub in Krisenzeiten unsicher sein kann.

    • Gas‑Generatoren sind weniger verbreitet und in der Anschaffung teurer.

Gasbetriebene Geräte eignen sich vor allem für den Kurzzeiteinsatz und bei geringen Leistungsanforderungen, wenn ausreichend Gasvorräte vorhanden sind. Bei länger andauernden Stromausfällen ist die Versorgung jedoch nicht garantiert.


Lagerung von Kraftstoffen

Die sichere Lagerung von Treibstoff ist gesetzlich geregelt. In Deutschland dürfen nach der Garagenverordnung in Kleingaragen bis 100 m² maximal 200 Liter Diesel und 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen, bruchsicheren Behältern aufbewahrt werden. In größeren Garagen ist das Lagern von Kraftstoffen außerhalb von Fahrzeugen nicht erlaubt. Für Heizöl, Gasflaschen oder andere Brennstoffe gelten zusätzliche Vorschriften. Wichtig:

  • Lagern Sie Treibstoff nur in dafür vorgesehenen, bruchsicheren Behältern.

  • Lagerräume müssen gut belüftet und vor Funken oder offenen Flammen geschützt sein.

  • Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Behälter; alter Kraftstoff kann Geräte beschädigen.


Fazit – das richtige Aggregat finden

Die Wahl des passenden Kraftstoffs hängt von Ihren Anforderungen ab:

  • Benzin: Leicht und günstig, ideal für mobile, kurzzeitige Einsätze draußen.

  • Diesel: Robuste Lösung für den stationären Betrieb, wirtschaftlich im Verbrauch, geeignet für automatische Notstromanlagen.

  • Gas: Saubere Alternative, aber abhängig von der Gasversorgung und weniger verbreitet.

Denken Sie daran, dass Gasheizungen und -geräte bei Stromausfall ohne eigene Notstromquelle aus Sicherheitsgründen nicht funktionieren. Lagern Sie Treibstoffe vorschriftsmäßig und lassen Sie stationäre Anlagen von Fachleuten installieren.

Wir von SEV GmbH beraten Sie gern bei der Auswahl des passenden Notstromaggregats und helfen Ihnen, die optimale Lösung für Ihr Zuhause oder Ihren Betrieb zu finden. Kontaktieren Sie uns – wir stehen Ihnen mit unserer Erfahrung zur Seite.

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